Der Branchenverband Cannabiswirtschaft e.V. (i.G.) positioniert sich als kommende Stimme der Cannabisbranche in Deutschland

DER „BRANCHENVERBAND CANNABISWIRTSCHAFT E.V. (I.G.) – BVCW“ POSITIONIERT
SICH ALS KOMMENDE STIMME DER CANNABISBRANCHE IN DEUTSCHLAND

09.01.2020 – Mitte Dezember wurde der Branchenverband Cannabiswirtschaft e.V. in Berlin gegründet. Der BvCW e.V. (i.G.) versteht sich als Interessenvertretung der gesamten Cannabiswirtschaft in Deutschland und wird als Ansprechpartner für Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Medien fungieren. Vertreten sind alle Bereiche der aufstrebenden Branche: Medizinalcannabis, Nutzhanf, CBD, Import, Dienstleistungen, Handel und Technik.

Als Präsident des BvCW wurde Dr. Stefan Meyer (Neo-Livia GmbH) gewählt. Für den Bereich Medizinalcannabis wurde Dr. Armin Prasch (Fidelio Healthcare GmbH & Co. KG) und für den Bereich Nutzhanf Marijn Roersch van der Hoogte (Hanffaser Uckermark eG) als Vizepräsidenten ernannt. Als Geschäftsführer wurde Jürgen Neumeyer bestimmt.

Der Präsident des BvCW, Dr. Meyer, erklärte zur Gründung:

„Eine Interessenvertretung für die Cannabiswirtschaft in Deutschland war überfällig. Der BvCW will die starke Stimme für alle in Deutschland bereits aktiven Unternehmen im Bereich Cannabis werden. Viele regulatorische Fragen müssen besprochen und vernünftig gestaltet werden. Im internationalen Vergleich muss Deutschland im Bereich Forschung, Gesetzgebung und in marktkonformen Regularien aufholen. Wir werden als Cannabiswirtschaft dabei helfen!“.

Für den Bereich Medizinalhanf erklärt der Vizepräsident des BvCW, Dr. Armin Prasch:

„Das 2017 beschlossene „Cannabis als Medizin“-Gesetz eröffnet gute Voraussetzungen für medizinisch angewendetes Cannabis in Deutschland. Hierzu erscheint es erforderlich, dass sowohl geltende Regulierungen und Qualitätsstandards eingehalten werden als auch, dass diese, z. B. durch Standardisierung und Zertifizierung, durchaus neu definiert und angepasst werden können. Dies mit dem Ziel, einerseits die Produktsicherheit zu erhöhen und sicherzustellen und andererseits, derzeit noch bestehende Vorurteile und Bedenken bei allen Beteiligten – neben dem Verbraucher insbesondere auch in der Ärzte- und Apothekerschaft und beteiligten Behörden – zu korrigieren und abzubauen. Hier wollen wir mit allen Akteuren zu einem wissenschaftlich fundierten Austausch beitragen, auch und gerade unter Berücksichtigung und Bewertung von Daten und Ergebnissen aus der internationalen Community.“

Für den Bereich Nutzhanf erklärt der Vizepräsident des BvCW, Herr Roersch van der Hoogte:

„Hanf wird als nachwachsender Rohstoff und als Lebensmittel in Deutschland und Europa eine wichtige Rolle spielen. Überholte Grenzwerte und offene Fragen in der vielfältigen Anwendung von Cannabis als Rohstoff, als Lebensmittel und als Nahrungsergänzungsmittel werden von uns gegenüber der Politik angesprochen. Wir haben viel Aufklärungsarbeit vor uns und sollten uns auf einen internationalen Wettbewerb sinnvoll vorbereiten.“

14 Unternehmen aus der Cannabiswirtschaft nahmen an der Gründungsversammlung teil und initiierten den Verein, der sich bis zur ordentlichen Eintragung in der Gründung befindet. Weitere Unternehmen haben in den ersten Tagen nach der Gründungsversammlung ihren Beitrittswunsch erklärt. Als weitere Präsidiumsmitglieder wurden gewählt: Lisa Haag (MJ Universe GmbH), Michael Greif (Drapalin Pharmaceuticals GmbH), Sven Kallies (Thankyoujane GmbH), Benjamin Patock (Bovida Inc.), Philipp Weber (Cannamigo GmbH), Joscha Krauß (MH medical hemp GmbH), Maximilian Moosbrugger (Cannamigo GmbH), Dr. Ulrich Thibaut (TherCanni GmbH).

Der Verband wird seinen vorläufigen Hauptstadtsitz in der Marienstr. 30, 10117 Berlin im Regierungsviertel haben.

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